Fünfzig Lehrerinnen und Lehrer lernten ein Schulungsmodell kennen, das die Nachbarsprache mit dem Erlernen lebensrettender Maßnahmen verbindet.
Am 19. März 2026 fand eine NaReT-Schulung für pädagogische Fachkräfte statt. Daran nahmen 50 Personen teil, die den didaktischen Aufbau des Programms kennenlernten und seine wichtigsten Elemente praktisch erprobten.
Zunächst selbst erleben
Die Teilnehmenden durchliefen die einzelnen Phasen des Trainings so, wie es auch die Schülergruppen tun. Sie übten grundlegende Maßnahmen der Reanimation, beobachteten, wie die Nachbarsprache in die Schulung eingebunden wird, und lernten die organisatorischen Grundlagen der Durchführung kennen.
Die praxisorientierte Form der Schulung ermöglichte es den Lehrkräften zu erleben, wie das Erlernen einer Sprache in eine konkrete Handlungssituation eingebettet werden kann. Anweisungen, Bewegung und Zusammenarbeit schaffen einen gemeinsamen Kontext, der das Verständnis neuer Wendungen erleichtert und zur aktiven Teilnahme motiviert.
Wissen, das weitergegeben wird
Die Lehrkräfte übernehmen im Projekt eine wichtige Rolle als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Nachdem sie die Methode kennengelernt haben, können sie ausgewählte Inhalte in ihrer täglichen Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern erneut aufgreifen und sowohl die Grundlagen der Reanimation als auch nützliche Wendungen in der Nachbarsprache wiederholen.
Dieser Ansatz trägt zur langfristigen Wirkung der Projektergebnisse bei. Das während einer einzelnen Schulung erworbene Wissen kann in der Schule präsent bleiben und auch nach Abschluss der unmittelbaren Trainingsmaßnahmen weitere Schülergruppen erreichen.









