Die geplante Anwendung soll sprachliche und medizinische Inhalte miteinander verbinden und die praktischen Reanimationstrainings ergänzen.
Am 8. April 2026 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von drei Projektpartnern im Zentrum für Medizinische Simulation in Szczecin. Im Mittelpunkt des Treffens stand das Konzept eines digitalen Instruments, das das Erlernen der Nachbarsprache im Kontext der Reanimation unterstützen soll.
Sprache und Medizin in einer gemeinsamen Lösung
Während des Treffens erörterten die Partner gemeinsam die thematischen Inhalte der Anwendung. Das Instrument soll grundlegende sprachliche Inhalte mit dem Wissen verbinden, das in einer akuten lebensbedrohlichen Situation benötigt wird. Dadurch können die Nutzerinnen und Nutzer Wendungen und Abläufe in demselben Kontext vertiefen, in dem sie diese während der Trainings kennenlernen.
Die Verbindung der medizinischen, didaktischen und technologischen Kompetenzen der Partner ermöglicht die Entwicklung einer Lösung, die den Bedürfnissen der deutsch-polnischen Grenzregion entspricht. Dabei sind sowohl die korrekte Darstellung lebensrettender Maßnahmen als auch die natürliche Einbindung der Nachbarsprache von großer Bedeutung.
Digitale Unterstützung für die weiteren Projektphasen
Die Anwendung soll die Präsenzschulungen ergänzen und eine weitere Beschäftigung mit den Lerninhalten ermöglichen. Im umfassenderen Konzept von NaReT ist außerdem der Einsatz von künstlicher Intelligenz und XR-Technologien in realitätsnahen Lernszenarien vorgesehen.
Das Treffen im April war eine der Etappen, in denen die Projektziele in eine konkrete Lösung überführt wurden. Die weiteren Arbeiten dienen der Ausarbeitung der Inhalte und der Gestaltung ihrer Nutzung durch die Anwenderinnen und Anwender.









